«

»

Kolumbien braucht Stimmen für den Frieden

Kolumbien braucht Stimmen für den Frieden.

Diese Stimmen brauchen Solidarität

Unterstützen wir die Verbreitung der Wahrheit, unterstützen wir ANNCOL

Kolumbien erlebt einen komplizierten Friedensprozess. Die historische Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung und den Aufständischen der FARC-EP (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes) eröffnete die Möglichkeit zur Beendigung des Krieges, der dieses lateinamerikanische Land über Jahrzehnte erschüttert hat. Doch die Feinde des Friedens – die extreme Rechte, Paramilitärs, reaktionäre Kräfte in den religiösen Gemeinschaften, Unternehmen und Drogenhändler – greifen den Prozess an.

Schon hat in Kolumbien eine grausame Mordserie gegen soziale Aktivisten, Gewerkschafter, Menschenrechtsverteidiger und auch gegen ehemalige und im Rahmen des Friedensabkommens entwaffnete Guerilleros der FARC-EP begonnen. Währenddessen verweigert die Regierung des Präsidenten und Friedensnobelpreisträgers Juan Manuel Santos die Erfüllung der von ihr im Friedensabkommen übernommenen Verpflichtungen. Sie beugt sich damit dem Druck der von Expräsident Álvaro Uribe geführten extremen Rechten.

In dieser Lage ist es unverzichtbar, dass das kolumbianische Volk über alternative Medien verfügt, die nicht von den verschiedenen Lagern der Macht kontrolliert werden, weder von den Regierungen noch von den internationalen Manipulationskonzernen. Es gibt dazu bereits verschiedene Internetportale und Rundfunksender, die in der einen oder anderen Weise den Lügen und der Hetze des Mainstreams gegen die Kräfte des Friedens Widerstand entgegensetzen.

Eine dieser alternativen Stimmen ist ANNCOL, die Alternative Nachrichtenagentur Neues Kolumbien, mit Sitz in Schweden. Sie wird von Kolumbianerinnen und Kolumbianern betrieben, die ihre Heimat verlassen mussten und Zuflucht in diesem europäischen Land gefunden haben. Bereits seit vielen Jahren verbreitet ANNCOL die Wahrheit über die soziale Lage in Kolumbien und über den bewaffneten Konflikt. Die Agentur wurde international attackiert. Ihr wurde vorgeworfen, Sprachrohr der FARC-EP zu sein, ihr Direktor wurde in Kolumbien inhaftiert, Hackerangriffe gefährdeten wiederholt die Präsenz der Seite im Internet. Trotz alledem setzt die Agentur ihre Arbeit bis heute fort.

In dieser für den Frieden und für Kolumbien so entscheidenden Situation darf diese Stimme nicht verstummen. Doch der ökonomische Druck und die fehlende Finanzierung durch transnationale Konzerne oder ähnliche Meinungsfabriken gefährden die Existenz dieser wichtigen, fortschrittlichen und antiimperialistischen Stimme.

Von Deutschland aus rufen wir deshalb dazu auf, die journalistische und Informationsarbeit von ANNCOL durch Spenden zu unterstützen. Das gesamte Geld, das auf das Solidaritätskonto eingeht, wird direkt an die Agentur für ihre technischen und administrativen Ausgaben weitergeleitet.

Spendenkonto:

Hans-Beimler-Verein e.V.

Sparkasse Augsburg

IBAN: DE77 7205 0000 0250 5887 95

BIC: AUGSDE77XXX

Verwendungszweck: ANNCOL

Hans-Beimler-Verein e.V., Augsburg