Augsburger Ostermarsch 2017

Ostermarsch 2017

Ostermarsch 2017

Sa., 15. April 2017, 11.30 Uhr, Moritzplatz, Augsburg

Der Krieg ist in Deutschland angekommen. Einmal in Gestalt der vielen Menschen, die vor Bürgerkrieg oder bewaffneten Konflikten in unser Land geflohen sind. Zum anderen in Form der Terroranschläge mit islamistischem Hintergrund. Diese sind verbrecherisch und unmenschlich, aber auch motiviert durch die Militäreinsätze und den Drohnenkrieg des Westens – einschließlich Deutschlands. Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) ist ein Produkt des Chaos und des Elends, das die Kriege im Irak und in Libyen hinterlassen haben. Dort ging es dem Westen und seinen Verbündeten unter den Golfmonarchien auch nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern darum, politisch unliebsame Herrscher zu beseitigen und die Länder und ihre Ressourcen unter die eigene Kontrolle zu bringen. Die Heuchelei unserer Regierung zeigt sich auch darin, dass Saudi-Arabien, trotz des Krieges im Jemen, nicht etwa Sanktionen zu fürchten hat, sondern weiterhin Waffen aus Deutschland erhält. Auch die zunehmend autokratische Türkei wird weiter mit Waffen versorgt, obwohl sie Krieg gegen die eigene kurdische Bevölkerung führt. Continue reading

Ein Brunch bei Beimler

Gute Stimmung beim Brunch im Hans-Beimler-Zentrum

Gute Stimmung beim Brunch im Hans-Beimler-Zentrum

Das Hans-Beimler-Zentrum ist nicht nur ein Ort hitziger Diskussionen oder intensiver Bildungsveranstaltungen. Manchmal geht es auch einfach nur darum, gemütlich zusammenzusitzen und sich auszutauschen. Deshalb lud der Hans-Beimler-Verein Nutzerinnen und Nutzer des Zentrums am vergangenen Samstag zu einem »Brunch« ein. So entstand die Gelegenheit, dass sich diejenigen, die sich in ihren verschiedenen Gruppen regelmäßig im Zentrum treffen auch mal diejenigen kennenlernen, die aus anderen Gründen und an anderen Tagen das Hans-Beimler-Zentrum frequentieren. Continue reading

Für ein friedliches Miteinander – Gegen Abschiebungen in Krieg und Perspektivlosigkeit

Foto: Augsburger Flüchtlingsrat

Foto: Augsburger Flüchtlingsrat

Der Augsburger Flüchtlingsrat ruft zur mittlerweile 6. Demonstration für ein friedliches Miteinander und gegen Abschiebungen in Krieg und Perspektivlosigkeit auf: 18. März 2017, 12.00 Uhr, Moritzplatz, Augsburg

Wir geben nicht auf! Wir geben nicht auf, weil es uns alle betrifft, wenn Gesetze gegen Schutzsuchende verabschiedet und Mauern gebaut werden. Wir alle – egal welcher Herkunft, Sprache, religiösen Überzeugung, Sexualität und Nationalität – sind es, die tagtäglich mit Tatkraft und Herz für ein friedliches Miteinander arbeiten, in dem Menschen in Not Schutz gewährt wird. Continue reading

Wieder demonstrieren Hunderte gegen Abschiebungen

Demo für Bleiberecht am 11.2.2017. Foto: Augsburger Flüchtlingsrat

Demo für Bleiberecht am 11.2.2017. Foto: Augsburger Flüchtlingsrat

Pressemitteilung des Augsburger Flüchtlingsrats zur Demo am 11.02.2017:

Angesichts der anhaltenden Abschiebungen nach Afghanistan folgten erneut ca. 450 Menschen dem mittlerweile fünften Aufruf des Augsburger Flüchtlingsrats zu einer Demonstration gegen Abschiebungen in Krieg und Perspektivlosigkeit. Mit Häkelherzen, Luftballons und Protestpostkarten setzten sie ein deutliches Zeichen gegen die ressentimentgetriebene Politik der Kälte! Flankiert wurde die Kundgebung von zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen in über zahlreichen weiteren deutschen Städten wie Hamburg, Berlin und Nürnberg. Continue reading

Stadt Augsburg distanziert sich von türkischen Nationalisten

Am Samstag, 21. Januar, wird das Reese-Theater Aufführungsort eines Theaterstücks, das Bezug nimmt auf den Putsch in der Türkei von Juli 2016 und die derzeitige aktuelle Situation in der Türkei. Im Theaterstück werden Minderheiten diskreditiert und als »Volksverräter« gebrandmarkt. Das türkische Militär wird als eine Elitetruppe dargestellt, die gegen Minderheiten und »ausländische Mächte« mit Panzern und Sturmgewehren vorgeht.

Zu dem Theaterstück öffentlich eingeladen hat der ultranationalistische türkische Idealistenverein. Die Überlegenheit der islamisch-türkischen Ethnie zieht sich als roter Faden durch das gesamte Theaterstück und spiegelt damit die menschenverachtende Ideologie der Organisation wider. Continue reading

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